Bringt's die Galerie?

Häuser mit Galerie bieten helle, offene Bereiche bis unters Dach, weite Blicke und ein hohes Maß an Kommunikation.
Ein heller sonnendurchfluteter Wohnraum mit weitem Blick auf offene Bereiche bis unters Dach wird erst durch eine Galerie so richtig realisiert. Hier entwickelt sich dann ein ganz eigenes Ambiente.
(Foto: Baufritz)

Denn die repräsentative Großzügigkeit und die Verbindung von oben und unten ermöglicht ein hohes Maß an Kommunikation und setzt damit auch ganz neue Akzente für das Zusammenleben.

Deshalb ist eine Galerie für viele Baufamilien der schönste Ort ihres Hauses - was man leicht verstehen kann.

Doch für andere bleiben viele Fragen offen: Woran muss man beim Bau denken? Kann man die Galerie später (bei Bedarf) auch wieder schließen? Wie sieht es mit dem Energieverbrauch aus? Was tut man gegen akustische Störungen zwischen den Geschossen? 

Kurz zusammengefasst die Pro- und Contra-Argumente:

PRO

  • In großen Häusern ein Gewinn an Wohnwert und Ambiente,
  • in Verbindung mit einer Dachverglasung viel Licht bis in den letzten Winkel trotz großer Raumtiefe,
  • Transparenz und Offenheit; luftig durch große Raumhöhe,
  • Rückzugsmöglichkeit, ohne Abschottung vom übrigen Wohngeschehen, 
  • hübscher Platz fürs Home-Office, die Bibliothek oder einen Spielbereich für die Kinder.

 

CONTRA

  • Viel verschenkter Platz für ein weiteres Zimmer,
  • Folgekosten für Zwerchgiebel, Dachfenster, Beschattung,
  • hohe Räume (vom Erdgeschoss bis untern First) wirken für viele Menschen eher ungemütlich,
  • energetisch eher nachteilig: Zugerscheinungen im Erdgeschoss, wenn oben Fenster geöffnet sind,
  • akustische Beeinträchtigung.

Foto: Platzhaus

Foto: Fingerhaus

Foto: Baufritz