Bauen mit Kindern
Planungsgrundsätze, die Sie beachten sollten
| Klare Zonierungen: Elternbereich, Kinderbereich, gemeinsame Räume; ggf. mit Schallschleusen. Falls es der Bebauungsplan erlaubt, Bau des Hauses mit zwei Baukörpern. | |
| Zwei Bäder entzerren den Betrieb zur Rush Hour und erleichtern zudem eventuelle spätere Grundrissänderungen. | |
| Variable Räume: Möglichkeit, später separate Wohneinheiten zu schaffen: für größeres Kind, Großelternteil, Aupair,etc. Das Haus bleibt auf lange Sicht nutzbar. | |
| Möglichkeit, in der separierten Wohneinheit später eine Küchenzeile unterzubringen (Wasser- und Stromanschluss). | |
| Zwei Hauseingänge bzw. Möglichkeit, später einen weiteren Hauseingang nachzurüsten: Es sollte vermieden werden, dass Teenager ihren Besuch durchs Wohnzimmer nach oben führen müssen. | |
| Große helle Kinderzimmer mit vernünftigem Zuschnitt; evtl. Dachschräge für zwei Ebenen nutzen: Hochbetten oder Schlafgalerien bringen Schwung und Pep. | |
| Schadstofffreie Oberflächen und Möbel sind nicht nur für Kinder vorteilhaft, sondern auch für Erwachsene. | |
| Möglichkeiten der individuellen Zimmergestaltung, z. B. mit Farbe: Kinder sollten in ihren Individualräumen Freiraum haben. | |
| Anbindung an den Garten: Möglichst freies Ein- und Ausgehen, lieber robuste Fliesen als empfindliches Parkett. | |
| Kinderfreundliches Umfeld: Grün, Spielplätze, verkehrsberuhigte Zonen, Nachbarn mit Kindern etc. |



