Euro-Energie-Plus-Haus
Als „Energie-Revolution” beschreibt Schwabenhaus seine „Euro-Energie-Plus-Technik”. Die Kombination von Erdwärme und Photovoltaik (sowie gekühlter Photovoltaik zur Effizienzsteigerung) sei dabei nicht das Revolutionäre. Vielmehr gehe es um die Verknüpfung der Techniken mit weiteren Systemkomponenten, die Nutzung thermischer Energie und um die Stromspeicherung (Battierie).
Kernstück der Haustechnik sei die intelligente Steuerung („Power-Router”). Das Funktionsprinzip: Über die Photovoltaik wird Strom produziert, der nach Bedarf dem Haushalt zugeführt wird. Überschüsse dienen zum Aufladen der Batterien, sodass auch abends/nachts eigenproduzierter Strom zur Verfügung steht. Nur der Rest-Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist.
Die zusätzlichen Investitionskosten für das Technikpaket belaufen sich laut Schwabenhaus auf 22734 Euro. Dank reduziertem Energieverbrauch und mimimierten Strom-Einkaufsmengen ergebe sich ein Kostenvorteil von etwa 536 Euro pro Jahr gegenüber einem KfW-Effizienzhaus 70. Alle entstehenden Kosten für Energie im Einfamilienhaus seien dabei gedeckt.
