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Bau-Ablauf

Produktion und Aufbau eines Fertighauses

Rohstoff HolzDer Rohstoff, aus dem die Häuser hergestellt werden, ist massives Nadelholz. Da es vorgetrocknet und in großen Hallen trocken und optimal gelagert wird, muss es nicht mit schädlichen Holzschutzmitteln imprägniert werden. Bereits ab Lager beginnt der computergesteuerte Produktionsablauf.

Jedes Haus wird vor der Fertigung per CAD-Software konstruiert. Anhand einer genauen Stückliste, werden die Holzplatten an einer stehenden Plattensäge zugeschnitten. Die benötigten Holzbalken werden vollautomatisch aus dem Holzlager zugeführt und im Bearbeitungszentrum mit computergesteuerten Maschinen bearbeitet. Hier werden die Hölzer nicht nur zugeschnitten, sondern auch schon alle später benötigten Bohrungen, Fräsungen und Markierungen angebracht.

Wandmontage im Werk

Wandmontage: Hightech und Handwerkskunst
Nach dem Zuschnitt kommen die Holzstiele auf einen großen Elementtisch, wo die Arbeiter das Riegelwerk Balken für Balken in Position legen und heften. Die Verleimung verbindet dann die Konstruktion vollflächig mit den Holzwerkstoffplatten. Nach dem Leimauftrag werden mit Hilfe eines Vakuum-Saughebers die auf Maß geschnittenen OSB-Platten aufgelegt.

Danach werden die Wandelemente in eine hydraulische Wandpresse gefahren. Dort wird die Wand bei 120 Grad Celsius und hohem Druck verpresst. Bei diesem Prozess härtet die Leimverbindung vollständig aus.

Fräsungen für Schalter und Steckdosen, Wandöffnungen für Rohre und Bohrungen für die spätere Wandverschraubung werden vorgenommen. Wenn die Wandinnenseite fertig bearbeitet ist, werden die Elemente mit einem sogenannten Schmetterlingswender auf die andere Seite gelegt, damit die Mineralwolldämmung in die Gefache eingelegt werden kann. Zusätzlich wird eine Holzweichfaserplatte als durchgehende Dämmebene über Gefache und Holzkonstruktion angebracht . Fenster, Fensterbänke und Rollläden können eingebaut werden. Durch Vorfertigung passen die Fenster genau in die vorgesehenen Öffnungen.

PutzJetzt fehlt nur der Putz
Noch im Werk wird ein mineralischer Grundputz mit Armierungsgewebe aufgebracht. Dadurch wird ganzjährig eine witterungsunabhängige, hohe Qualität gewährleistet. Der Oberputz wird später am fertig aufgebauten Haus fugenlos aufgetragen - so werden sichtbare Bauteilübergänge vermieden.

 

Die früher übliche Fertighaus-Optik mit Putzfuge zwischen den Geschossen gehört also der Vergangenheit an. Heute können selbst Profis oft nicht auf Anhieb erkennen, ob es sich um ein Fertighaus handelt.

Aufbau in zwei Tagen
Noch beeindruckender als die Fertigung im Werk ist der Aufbau des Hauses. Vor dem Aufbautag wurden Baustelleneinrichtung und Keller oder Bodenplatte des Hauses bereits kontrolliert. Die Hauselemente wurden im Werk in optimaler Montage-Reihenfolge auf LKW geladen und mit Folie abgedeckt.

 

Die kompletten Wandelemente werden morgens per Kran in Position gehoben und vom Montage-Team genau platziert. Große Hausteile werden auf den Millimeter genau aneinandergepasst. Am Nachmittag, wenn die Geschossdecke bereits aufgelegt wurde, kommt das Obergeschoss an die Reihe.

Am Abend wird schon der Dachstuhl gerichtet. Der Rohbau inklusive Dacheindeckung ist nach wenigen Tagen fertig. Der folgende Innenausbau dauert wenige Wochen. Wurde das Haus schlüsselfertig gekauft, erledigen die Vertrags-Handwerker alle Ausbauarbeiten. Dank der hohen Maßgenauigkeit, lotrechten Wänden und rechten Winkeln gilt das Fertighaus als besonders eigenleistungsfreundlich.

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